Anzeichen für einen Seitensprung - Fremdgehen des Partners erkennen Wenn aus der Beziehung die Luft raus ist
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Geht es ums Flirten oder den zwischenmenschlichen Kontakt mit dem anderen Geschlecht, dann sind die meisten Menschen schnell verunsichert und reagieren häufig schüchtern oder zumindest zurückhaltend. Der Grund hierfür ist relativ einfach: Sobald Mann und Frau mit eindeutigen Absichten aufeinander treffen, liegen fast immer gewisse erotische Spannungen in der Luft, die selbstverständlich für Aufregung und Anspannung sorgen. Wer in diesen Situationen völlig entspannt und locker mit seinem Flirtpartner kommunizieren kann, der verfügt entweder über ein enormes Maß an Selbstvertrauen oder über zahlreiche Erfahrungen in diesem Bereich. Bei augenscheinlich unerfahrenen und sehr unsicheren Menschen präsentieren sich die Defizite schnell in extremer Schüchternheit und einer deutlich veränderten Körpersprache. Auch die normale Sprache scheint darunter zu leiden, denn die unliebsame Schüchternheit äußert sich meist auch in wortkargen und ziemlich verkrampften Konversationen.

Sicherlich mag die eigene Schüchternheit auf einige Gesprächspartner anziehend und interessant wirken, in den meisten Fällen ist sie jedoch für die Betroffenen eher eine hinderliche und lästige Barriere, die die Kommunikation mit dem anderen Geschlecht deutlich erschwert. Anders verhält es sich, wenn schüchternen Zeitgenossen mit vertrauten Freunden oder Bekannten interagieren. Sind die Personen vertraut, sind sie sichtlich lockerer und plötzlich nicht mehr gehemmt. In ihren Gedanken und Vorstellungen sind sie ohnehin meist ganz andere Menschen. Erst wenn sie auf das andere Geschlecht treffen, werden sie von Angst und Unsicherheit beherrscht. Oft sogar so extrem, dass manche von ihnen regelrechte Probleme haben, überhaupt einen Partner kennenzulernen. Zwar sind sich die meisten zurückhaltenden Menschen dieser Tatsache und ihrer Wirkung auf andere bewusst, dennoch fällt es ihnen keinesfalls leicht, ihre Schüchternheit im Umgang mit dem anderen Geschlecht von Heute auf Morgen abzulegen.

Wer als schüchtern und zurückhaltend gilt, ist sich im Grunde nicht sicher, wie er auf andere wirkt. So machen sich schüchterne Menschen fortwährend Gedanken, was andere von ihnen halten könnten oder ob sie in einer bestimmten Situation korrekt gehandelt haben. Dabei sind es gerade diese Gedanken, die solche Personen massiv behindern und beim Flirten und Anbändeln stark hemmen. Ein selbstbewusster Verführer kümmert sich nicht darum, was andere über ihn denken. Oft ist es ihm sogar recht, dass er mit seiner Kleidung oder einer bestimmten Äußerung bei einem Großteil aneckt. Denn schließlich sind es genau diese individuellen und facettenreichen Dinge, die einen in den Augen der anderen interessant und damit liebenswert erscheinen lassen. Hingegen wird dem, der es allen und jedem recht machen will, kaum ausreichend Beachtung geschenkt. Vor allem Frauen stehen nicht auf typische Ja-Sager oder angepasste Feiglinge. Ebenso suchen viele Damen bei einem Mann ein gewisses Maß an Dominanz und charakterlicher Stärke. Doch genau dies können schüchterne Männer nicht bieten. Zumindest scheint es während des ersten Dates keinerlei Anzeichen dafür zu geben. Da ihnen durch ihre eigene Schüchternheit die Möglichkeit, ihre männlichen Eigenschaften ausreichend unter Beweis zu stellen, genommen wird, scheitern sie häufig bereits bei den ersten Flirt- und Verführungsversuchen.

Viele Schüchterne glauben, dass man beim anderen Geschlecht vorrangig mit einem perfekten Aussehen punktet. Dies jedoch ist ein weit verbreiteter Trugschluss. Zwar mögen Männer, häufiger als Frauen, grundsätzlich auf visuelle Reize Wert legen, dennoch entscheidet oftmals bei beiden Geschlechtern ein aufregender und individueller Charakter über ein zweites Date. Es ist daher vielmehr die allgemeine Ausstrahlung und eine geschickte Gesprächsführung, die beim Flirten maßgeblich über Erfolg und Misserfolg bestimmen. Wer schüchtern ist, hat vorwiegend Schwierigkeiten, fließende und lockere Gespräche mit seinem Gegenüber zu führen. Diese Verkrampftheit überträgt sich natürlich auch schnell auf andere Bereiche. Nicht nur das Gesagte wirkt etwas eigenwillig und gekünstelt, sondern auch die verspannte Körperhaltung. Ja die gesamte Körpersprache wirkt äußerst verräterisch auf den Flirtpartner und zeigt ihm - “Ich habe Angst und die Situation ist mir sichtlich unangenehm.”

So besiegen Sie Ihre Schüchternheit beim Flirten: 

Um Situationen, die einem unangenehm sind, zu meisten, hilft letztendlich nur Übung oder eine komplett neue Einstellung. Letzteres ist deutlich schwerer, da man seinen Charakter nicht einfach ins Gegenteil wandeln kann. Wer schüchtern ist, kann seine Schüchternheit meist nur nach und nach im ständigen Kontakt mit anderen Menschen abbauen. Für zurückhaltende und scheue Singles ist es daher immer ein gutes Training, zunächst mit einem guten und verständnisvollen Bekannten des anderen Geschlechts einige klassische Flirtsituationen nachzustellen. Vor allem sollten eindeutige Gespräche trainiert werden, die zeigen, wie entbehrlich die eigene Schüchternheit ist. Ebenso hilfreich können vielfältige Unternehmungen mit Freunden sein, bei denen die gesamte Gruppe in Kontakt mit dem anderen Geschlecht treten muss. So wird der Einzelne nicht herausgestellt. Für den Schüchternen ist dies ein durchaus angenehmeres Gefühl, bei dem er sich eine offenere Art und Weise antrainieren kann.

Die heutige moderne Zeit bietet nahezu perfekte Möglichkeiten, trotz enormer Schüchternheit, relativ einfach Kontakt zu potentiellen Flirtpartner aufzunehmen. Vor allem das Internet, mit seiner schier unendlichen Auswahl an Singlebörsen und einschlägigen Dating-Portalen, ist für schüchterne Menschen ein äußerst geeignetes Jagd- und Flirtrevier. Wer hier Kontakt zum anderen Geschlecht aufnehmen will, kann sich relativ ungehemmt und in vertrauter Umgebung hinter seinem Monitor verstecken und seine Textbotschaften an den Traumpartner, jederzeit wohl überlegt, formulieren. Da der Versand und Empfang von Privatnachrichten im Internet keine Echtzeitkommunikation erfordern, bleibt dem schüchternen Surfer auch genügend Zeit, auf die Fragen oder Antworten des Gegenübers entsprechend geschickt zu reagieren. Auch lässt es sich über die Entfernung durchaus entspannter flirten, als wenn man dem Flirtpartner beispielsweise in einer Bar direkt gegenüber sitzt. Von Schüchternheit oder gar Angst ist bei dieser Flirtvariante in der Regel nichts zu spüren. So ist der Flirt über das Internet natürlich auch ein sehr gutes Training, um sich an den lockeren und unverkrampften Kontakt mit dem anderen Geschlecht zu gewöhnen. Dennoch müssen sich selbst derart kontaktscheue und zurückhaltende Menschen auch irgendwann außerhalb des Internets treffen. Doch wenn man seinen Flirtpartner bereits einige Zeit virtuell kennenlernen durfte, verläuft in der Regel auch der erste reale Kontakt entspannter und demnach erfolgreicher.

Wer schüchtern ist und an seiner Situation wirklich etwas ändern möchte, der muss permanent den Kontakt zu anderen Menschen suchen. Egal ob das andere Geschlecht oder das eigene, die ständige Kommunikation trainiert und verbessert letztendlich die zwischenmenschliche Interaktion und lässt so die Scheu vor anderen Menschen nach und nach schwinden. Natürlich sollte hierbei das Augenmerk grundsätzlich auf wildfremden Vertretern des anderen Geschlechts liegen.

Wenn Ihnen Ihre Schüchternheit zu schaffen macht, dann müssen Sie selbstverständlich nicht gleich Ihren Traumpartner ansprechen. Versuchen Sie sich zunächst bei neutraleren Flirtpartnern. Sie werden sehen, dass die Scheu meist nicht so groß ist, wenn Sie auf die Reaktionen Ihres Gegenüber weniger Wert legen. Mit der Zeit werden Sie so selbstsicherer und, was die Hauptsache ist, auch mutiger. Bedenken Sie auch, dass Sie nicht permanent Rücksicht auf andere nehmen müssen. Schüchterne neigen dazu, übertriebene Rücksichtnahme auszuüben, da sie sich unter keinen Umständen aufdrängen möchten. Was glauben Sie, wer die Frau oder den Mann Ihrer Träume verführt? Bei der Verführung gewinnt in der Regel nur der Mutige und Entschlossene. Nicht der, der zögert oder sich nicht in Szene setzt.

 

4 Antworten zu “Die eigene Schüchternheit beim Flirten besiegen”

  1. Lars O. Heintel sagt:

    Ich denke, diese Tipps sind für einige wirklich hilfreich, andere aber fühlen sich möglicherweise bestätigt in ihrem negativen Selbstbild, dass sie es “einfach nicht bringen”. Ich habe dazu ein Labyrinth gezeichnet und ein Gedicht verfasst, beides zu finden unter www.irrgartenwelt.de/aussenseiter - dort findet man übrigens auch noch ein bisschen mehr zum Thema…

  2. Leon sagt:

    Moin moin,

    ich wollte mich nur mal für die ganze Arbeit hier bedanken. Gibt hier ‘ne Menge Tipps, die mir sehr geholfen haben. Bin in jeder Hinsicht ziemlich schüchtern und ich denke die Tipps haben mich ein gutes Stück weiter gebracht.

    Danke!

  3. Lucas sagt:

    Hallo!

    Danke, dass ihr euch die Mühe gemacht habt, die ganzen (hilfreichen) Tipps nieder zu schreiben. Sie haben echt geholfen.

  4. Reina sagt:

    Hey Leute, ich muss sagen, alles was hier steht, ist richtig klasse und hört sich logisch an.

    Aber ich habe mal eine Frage. Ich kann denn richtigen Zeitpunkt für den ersten Kuss nicht immer richtig abschätzen und meist läuft es dann am Ende nur auf eine gute Freundschaft hinaus?

    Das ist mies. :-(

    Danke für eure Antworten.

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