Die Hochzeitsplanung

Wie entscheidend ist die richtige Hochzeitsplanung?

Die HochzeitsplanungDamit Ihre Hochzeit ein unvergessliches Ereignis wird, ist die richtige und vor allem rechtzeitige Vorbereitung eine der unverzichtbarsten Grundvoraussetzungen. Möchten Sie an diesem ganz besonderen Tag nichts dem Zufall überlassen, dann nehmen Sie sich ausreichend Zeit für eine detaillierte Hochzeitsplanung.

Eine entsprechende Vorbereitung bringt Ihnen die beruhigende Gewissheit, die Sie für solch ein Ereignis mit Sicherheit gebrauchen können. Die Hochzeitsplanung beginnt beim Hochzeitsdatum und endet schließlich bei den wohlverdienten Flitterwochen.

Das Hochzeitsdatum

Nachdem der Heiratsantrag angenommen wurde, müssen Sie sich zunächst auf ein Hochzeitsdatum einigen. Viele Paar neigen dazu, bestimmte magische Zahlenkombinationen wie zum Beispiel den 22.02.2002 oder den 08.08.2008 abzuwarten. Erfahrungsgemäß sind dies Tage, an denen besonders häufig Ehen geschlossen werden. Gern werden auch Quersummen aus den einzelnen Faktoren gebildet, um irgendeinen tieferen Sinn mit Zahlenspielereien herzustellen. Viele glauben auch, dass bestimmte Zahlen im Hochzeitsdatum Pech bringen und meiden dann entsprechende Kombinationen.

Wahrscheinlich ist es ohnehin sinnvoller, ein Hochzeitsdatum zu wählen, welches mit Ihrer Beziehung in irgendeinem Zusammenhang steht. Als besonders geeignet empfiehlt sich der Tag des ersten Kennenlernens. Dieser Tag ist individuell und hat ausschließlich für Sie und Ihren Partner eine entsprechende Bedeutung. Wählen Sie daher lieber ein Hochzeitsdatum, welches ein besonderes Ereignis in Ihrer Beziehung dokumentiert. Solch ein Datum ist vielleicht nicht so originell, braucht aber auch keine magische Zahlenkombination, um in Erinnerung zu bleiben. Schließlich soll die Hochzeit selbst etwas Besonderes sein, und nicht der Klang des Hochzeitsdatums.

Dienstleister, Formalitšten und die Anmeldung zur Hochzeit

Der wohl schwierigste Part ist die zeitliche Vereinigung aller notwendigen Dienstleister. Schließlich brauchen Sie, je nach Ihren Vorstellungen, einen Fotografen, einen Alleinunterhalter, Cateringservice und einen Pfarrer oder Standesbeamten.

Vor der Hochzeit sollten Sie ernsthaft überlegen, ob ein entsprechender Ehevertrag geschlossen werden sollte. Auch wenn Sie in Ihrem Liebesglück wohl kaum an eine Scheidung denken, so ist eine vertragliche Regelung der Güterverteilung durchaus sinnvoll. Die wichtigste Formalität ist die Anmeldung zur Eheschließung. Unter anderem benötigen Sie Ihren Personalausweis und Ihre Abstammungs- oder Geburtsurkunde. Auf Grundlage dieser Anmeldung wird geprüft, ob alle gesetzlichen Voraussetzungen zur Heirat gegeben sind. Sie bekommen anschließend eine Frist, in der Sie heiraten können.

Neben einem Termin für die Trauung in der Kirche oder dem Standesamt benötigen Sie selbstverständlich entsprechende Räumlichkeiten für die Hochzeitsfeier. Diese müssen rechtzeitig bestellt und ebenso zeitlich koordiniert werden. Unter Umständen benötigen Sie sogar mehrere Hotelzimmer für Ihre Gäste.

Das Brautpaar benötigt darüber hinaus ein Hochzeitsauto oder eine Hochzeitskutsche, ein Brautkleid, den Hochzeitsanzug und natürlich die Trauringe. Die Auswahl dieser Dinge benötigt in der Praxis größtenteils mehr Zeit, als die meisten glauben. Achten Sie daher darauf, diese Angelegenheiten so früh wie möglich zu erledigen.

Die Hochzeitsgäste einladen

Bei der Vielzahl von Gästen, die bei einer Hochzeit für gewöhnlich eingeladen werden, ist die rechtzeitige Einladung ein unbedingtes Muss. Überlegen Sie genau, wen Sie einladen möchten. Vergessen Sie den einen oder anderen Verwandten, kann dies mitunter nachhaltige Folgen haben. Niemand möchte bei solch einem Ereignis ausgeschlossen werden. Nehmen Sie sich also für die Liste der Hochzeitsgäste entsprechend Zeit.

Nachdem Sie gemeinsam die Gästeliste erstellt haben, geht es ans Versenden der Einladungen. Diese sollten mindestens zwölf bis sechs Monate vor dem Hochzeitstermin bei den Gästen eingehen. Schließlich könnten Sie Urlaubspläne oder wichtige Termine durchkreuzen und so für Schwierigkeiten sorgen.

Der Junggesellenabschied

Anders als bei der restlichen Hochzeitsplanung organisieren die Trauzeugen den Junggesellenabschied. Hierbei wird den zukünftigen Eheleuten die Gelegenheit gegeben vom aktuellen Lebensabschnitt feierlich und gewissermaßen tabulos Abschied zu nehmen. War der Junggesellenabend früher nur den Männern vorbehalten, wird dieser Abend heutzutage von beiden Geschlechtern gleichermaßen gefeiert.

Zukünftiger Ehemann und zukünftige Ehefrau feiern Ihren Junggesellenabend natürlich räumlich getrennt voneinander. Der Besuch von Striplokalen oder ähnlichen Einrichtungen gehört hierbei geradezu zum guten Ton. Die nähere Verwandtschaft ist bei dieser Feierlichkeit üblicherweise ausgeschlossen.

 

Autor: